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Fender verstößt gegen das Wettbewerbsrecht: 4,5 Millionen Pfund Strafe

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 23.01.2020

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Fender verstößt gegen das Wettbewerbsrecht: 4,5 Millionen Pfund Strafe

© Christina Rutz - Fender (https://flic.kr/p/w4vqE) /Lizenz: CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (Competition and Markets Authority, CMA) wirft Fender vor, gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben. Nun soll das Unternehmen eine Strafe in Höhe von 4,5 Millionen Pfund zahlen.

Fender hatte im Rahmen des CMA-Verfahrens als Kronzeuge zugegeben, britischen Einzelhändlern Online-Preisnachlässe für Gitarren untersagt zu haben. Fender kooperierte als Kronzeuge mit der CMA, um so die drohende Geldbuße zu verringern. 

Verbotene Preisbindung

Bereits 2019 fand die CMA in ihren Untersuchungen heraus, dass Fender von Einzelhändlern mindestens zwischen 2013 und 2018 forderte, ihre Gitarren mindestens zu einem von Fender festgelegten Preis zu verkaufen – einen Vorgang, der als Preisbindung bezeichnet wird und im Vereinigten Königreich ungesetzlich ist. 

Weiterhin stellte die CMA während der Ermittlungen fest, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fender aktiv versuchten, ihr Verhalten zu verschleiern, indem sie kompromittierende Schriftstücke weitestgehend löschten. Dennoch wurden auf Servern und Mobiltelefonen Emails sichergestellt, die das Verhalten der Angestellten bewiesen.

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